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Herausforderungen

Eigentümer, Gemeinde, Landratsamt und Polizei tragen in unterschiedlicher Form Verantwortung beim Betrieb von Buden. Werden gesetzliche Regelungen des Jugendschutzgesetzes nicht eingehalten kann ein Treffpunkt zu einem jugendgefährdenden Ort werden. Das alleinige Entgegenwirken mit Sanktionen und Bevormundung kann jedoch nicht der richtige Weg sein, denn es wird selten etwas am Verhalten der Jugendlichen ändern. Der präventive Weg muss beschritten werden. Dies ist nicht einfach aber es gilt die Jugendlichen zu stärken und Einstellungen zu ändern.

Mit diesen Problemen haben die Verantwortlichen zu kämpfen:

  • Kaum jemand weiß über dieses Thema Bescheid und keiner fühlt sich zuständig.
  • Solange sich niemand belästigt fühlt ist alles in Ordnung.
  • Baurechtlich bewegen sich Buden in der rechtlichen Grauzone.
  • Jugendbuden sind in aller Regel nicht versichert, Fragen der Haftung sind meist unbeantwortet.
  • Jugendbuden sind fast ausschließlich Männerdomänen. 
  • Behördliche Genehmigung bei größeren Parties wird meist nicht eingeholt.
  • Feuerpolizeiliche Auflagen werden häufig nicht erfüllt.
  • Sanitärbereiche sind meist nicht vorhanden und hygienische Verhältnisse sind nach Maßstäben der Erwachsenenwelt oft nicht akzeptabel.
  • Gesetzlichen Altersgrenzen für den Alkohol- und Tabakgenuß werden häufig nicht eingehalten.
  • Jugendschutzes bezüglich Uhrzeitenregelungen wird sehr locker gehandhabt.
  • Wo Jugendliche sich treffen, geht es oft auch laut zu. Dadurch fühlen sich viele Erwachsene gestört.
  • Eine Bude ist meist privat initiiert und finanziert und kein Ersatz für einen kommunalen offenen Jugendtreff.

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