Alkoholkonsum neu überdenken
Alle zwei Jahre organisiert die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen e. V. (DHS) die Aktionswoche Alkohol. Die Präventionskampagne lädt die Bevölkerung dazu ein, sich kritisch mit Alkohol und Alkoholkonsum auseinanderzusetzten. Mit verschiedenen Veranstaltungen beteiligen sich Vertreterinnen und Vertreter der Selbsthilfegruppen, Blaues Kreuz e.V. und Kreuzbund e.V., die katholische Betriebsseelsorge, , die Caritas Suchthilfen und das Zentrum für Psychiatrie sowie die Kommunale Suchtbeauftragte des Landkreis auch diesem Jahr.
In Deutschland gilt es als „normal“, Alkohol zu trinken. Für ein gesundheitsbewussteres gesellschaftliches Miteinander im Umgang mit Alkohol kann jede und jeder etwas tun. Ziel der Aktionswoche vom 13. Juni – 21. Juni2026 ist es, auf das Tabuthema Suchterkrankung aufmerksam zu machen und eine breite Öffentlichkeit über die Risiken des Alkoholkonsums zu informieren. Mit der Aktionswoche appellieren die Veranstalter an alle Menschen ihren Umgang mit Alkohol neu zu überdenken.
Das Netzwerk für Suchthilfe und Suchtprävention plant bei der Aktionswoche Alkohol im Jahr 2026 mit unterschiedlichen Aktionen präsent zu sein.
Vorschau:
Am 17. Juni 2026- um 17:30 Uhr - ca. 19:30 Uhr gibt es einen Vortrag und ein Theaterstück zum Thema: Wenn Sucht die Familie trifft. Organisiert von der Selbsthilfe Kreuzbund hier gibt es mehr Informationen zur Veranstaltung.
Am 17. Juni 2026 gibt es einen Stand der Caritas Suchthilfen Ulm- Biberach auf dem Wochenmarkt in Biberach
In der Aktionswoche Alkohol gibt es für Schulen im Landkreis Biberach die Möglichkeit, bei der Selbsthilfegruppe Blaues Kreuz ein kostenfreies Alkoholpräventionsangebot für Klassenstufe 7 - 9 zu buchen.
Fragen zu den Angeboten beantwortet die Kommunale Suchtbeauftragte im Landkreis Biberach.