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Offene Jugendarbeit...

...bringt Leistungen

Die Offene Jugendarbeit bringt ihre Leistung im Freizeitbereich. Der Freizeitbereich ist ein wesentlicher Ort des sozialen Lernens - im positiven wie auch im negativen Sinne. So ab dem 12. Lebensjahr orientieren sich junge Menschen verstärkt an Gleichaltrigen. Ein großer Teil der Freizeitgestaltung findet in der Gleichaltrigengruppe statt. Somit bildet diese Gruppe einen wichtigen Faktor des sozialen Lernens. Offene Jugendarbeit bietet den Jugendlichen und somit auch den Gleichaltrigengruppen Möglichkeiten und Angebote, die an den Interessen anknüpfen und Hilfe bieten um sich in unserer Gesellschaft zurechtzufinden.  

Jugendliche sind heute gänzlich anderen Anforderungen und Schwierigkeiten ausgesetzt als noch die Generationen zuvor. Die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen sind kaum änderbar. Die Offene Jugendarbeit kann versuchen im konkreten Einzelfall betroffenen Jugendlichen Hilfestellung zu geben, sei es bei Bewerbungen, sei es bei Problemen im Elternhaus oder in der Beziehung, sei es bei Drogenproblemen oder im Bereich Gewalt. Diese Arbeit erfordert jedoch professionelles Handeln und pädagogisches Personal. 

... ist kein Selbstläufer

Offene Jugendarbeit bedeutet nicht, dass die Jugendlichen sich selbst überlassen werden dürfen. Jugendliche brauchen Ansprechpartner, bedarfsorientierte, kontinuierliche Unterstützung und Weiterbildungsmöglichkeiten. Zum Beispiel erfordert die Organisation eines selbstverwalteten Jugendtreffs viel Zeit und Kompetenzen von den Verantwortlichen, aber auch Ausdauer und Durchhaltevermögen. Abhängig von der Situation ist mal mehr, mal weniger Unterstützung gefragt.

... ist nicht kostenlos

Kommunale Förderrichtlinien gewähren den Aktiven in der Jugendarbeit Planungssicherheit. Gezielte Förderungen lassen kreative Projekte entstehen und regen zu neuem Engagement an.

...bietet Freiräume

Offene Jugendarbeit bietet Freiräume, also freie Orte und Möglichkeiten in denen Jugendliche

  • emotionalen Halt finden. Zeitweise könnte man sogar von einem „zweiten Zuhause“ sprechen
  • Platz zum Ausprobieren und Experimentieren finden
  • selbst etwas organisieren können und selber Regeln aushandeln müssen
  • Beziehungen knüpfen können und Konflikte austragen müssen
  • Freunde und Gleichgesinnte treffen (Very important)
  • Spaß haben können
  • ihre Freizeit gemeinsam gestalten können
  • persönliche Probleme besprochen können
  • ...

... ist ein weicher Standortfaktor

Offene Jugendarbeit verfügt über spezifische Zugänge und Lernfelder, die den Erwerb von außerschulischer Bildung in besonderer Weise begünstigen. Sie leistet einen wesentlichen Beitrag zur Aufrechterhaltung einer ausgewogenen sozialen Infrastruktur in den Städten und Gemeinden. Zugleich bietet Offene Jugendarbeit einen wesentlichen Beitrag zur Vermeidung von Ausgrenzung und zur Integration von bildungs- und sozialbenachteiligten Bevölkerungsgruppen.

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