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Förderung "KOMM vor Ort"

... die finanzielle Unterstützung für Präventionsprojekte

Mit dem Programm „KOMM vor Ort“ können seit 2010 Präventionsprojekte an Schulen, in Vereinen, in der offenen Jugendarbeit usw. gefördert werden. Möglich ist dies durch eine finanzielle Unterstützung der Kultur- und Sozialstiftung „gemeinsam für eine bessere Zukunft“ der Kreissparkasse Biberach.

Eine Jury aus gewählten Mitgliedern der Kommunalen Kriminalprävention entscheidet nach Maßgabe der Förderrichtlinien über die Verwendung der Gelder. Ein Rechtsanspruch auf Gewährung einer Zuwendung besteht nicht.

Was kann gefördert werden?

Für eine Förderung kommen Präventionsprojekte in Frage, die mittelbar oder unmittelbar

  • zur Verhinderung von kriminellen Verhaltensweisen beitragen. Zentrale Zielsetzung der Gewaltprävention ist die Vermittlung positiven Sozialverhaltens und gesellschaftlicher Normen und Werte sowie die Unterstützung der Vernetzung. Ziel ist es, kriminelle Verhaltensweisen und Kriminalität erst gar nicht entstehen zu lassen.
  • Abhängigkeiten von Suchtmitteln und Verhaltensabhängigkeiten verhindern. Die Suchtprävention kennt zwei Ansatzpunkte. Zum einen geht es darum, über die gesundheitsschädigende Wirkung von Drogen (wie Cannabis, Alkohol und anderen Substanzen) sowie süchtigen Verhaltensweisen (wie Mediensucht, Online(spiel-)sucht u.ä.) oder auch Essstörungen zu informieren. Andererseits ist es Ziel, suchtfördernde Faktoren zu erkennen, zu reduzieren und einen anderen Umgang in der Konfrontation damit zu erlernen. Jugendliche sollen in ihrer Persönlichkeit gestärkt und ihre psychische Gesundheit und gesellschaftliche Integration gefördert werden.  Wichtige Aspekte sind Wertschätzung und Förderung von sozialen Kompetenzen.
  • den Jugendschutz unterstützen. Mit der Kooperationsvereinbarung "Wir Gemeinden handeln" haben sich die Gemeinden auf ein einheitliches Vorgehen bei der Genehmigung und Kontrolle von Veranstaltungen und beim Umgang mit Buden und Treffpunkten geeinigt. Zudem sind veränderte strukturelle Maßnahmen im Sinne von Gestaltung der Umwelt in der Schule, Familie, Arbeitswelt und Freizeit sinnvoll.

Beispiele für durchgeführte Projekte 

Der kommunale Präventionspakt des Landkreises Biberach (KOMM) fördert im November 2021 elf Präventionsprojekte

Zwölf Schulen und Initiativgruppen aus dem Landkreis Biberach haben sich im November um eine Förderung ihrer Projekte durch das Programm „KOMM vor Ort“ des Landkreises Biberach beworben. Nun steht fest: Nahezu alle Antragsteller haben förderwürdige Projektanträge eingereicht. Das hat die Jury, die sich aus Mitgliedern des Kommunalen Präventionspaktes (KOMM) zusammensetzt, Ende November entschieden. Insgesamt stellt der KOMM für diese Projekte rund 9.000 Euro zur Verfügung. Ein Großteil der Projekte befasst sich mit den Themenfeldern friedlicher Umgang miteinander und gewaltfreie Konfliktlösungen in Gruppen.

Folgende elf Projekte wurden von der Jury für förderwürdig befunden:

  • Mali Gemeinschaftsschule Biberach: Ich gehör dazu, mein Platz in der Gruppe
  • Max-Weishaupt-Realschule Schwendi: Schülermediation
  • Wielandschule Laupheim: Umgang mit Stress und Misserfolg
  • Joseph-Christian Gemeinschaftsschule: Tierisch gut!
  • Geschwister-Scholl Realschule: Grenzbereiche
  • Gymnasium Ochsenhausen: Selbstzweifel und Verdrängung waren gestern, Süchte haben keine Chance mehr
  • Gymnasium Ochsenhausen: Mobbing und Ausgrenzung, die einsam macht
  • Gymnasium Ochsenhausen: Life Skills Training mit D. Forster Vortrag Lebensgeschichte eines Ex Junkies
  • Gymnasium Laupheim: Mädchenseminar
  • Umlachtalschule Ummendorf: Gewaltprävention Klasse 7
  • Wielandgymnasium Biberach: Food Diaries- Essgeschichten

 

 

 

 

 

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Kontakt

Heike Küfer
Telefon 07351 52-6326
Telefax 07351 52-5326
heike.kuefer(at)biberach.de