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Veranstaltungen

Fortnite, Chancen und Risiken durch Computer-Spiele

Der Kommunale Präventionspakt, KOMM, hat am vergangenen Mittwoch Schulsozialarbeiter, Jugendarbeiter und andere Interessierte, die in der Kinder- und Jugendarbeit tätig sind, ins Landratsamt eingeladen um gängige Computer Spiele sowie die unterschiedlichen Genres der Spiele kennenzulernen. Das Spielen von Computerspielen ist laut JIM Studie 2018, (Jugend, Information, Medien) vor allem von Jungen, aber auch Mädchen im Alter von 12- 19 eine beliebte Freizeitbeschäftigung.   Computerspiele, deren Altersfreigabe, Ju-gendschutzkriterien und ein mögliches Suchtpotential von unterschiedlichen Spielen wurde unter fachlicher Anleitung genauer betrachtet. Es gab auch die Möglichkeit, verschiedene Spiele selbst zu spielen. Zwei Computerspielexper-ten von der Computerspielschule Karlsruhe klärten die Anwesenden auf und gaben wertvolle Handlungstipps, wie im pädagogischen Arbeitsalltag mit der Faszination, die von diesen Spielen ausgeht, umgegangen werden kann.  Wichtig ist stets auch die Einbeziehung der Eltern: Je jünger die Jugendlichen, desto mehr Begleitung aber auch kürzere Spielzeiten sollten von Eltern erlaubt werden. Es sollte immer darauf geachtet werden, dass Kinder nur Zugang zu den Spielen haben, die für ihr Alter geeignet sind.

 

 

"Fest" mit dem Alkohol verbunden?

..."Fest" mit dem Alkohol verbunden?

Zur Vortragsveranstaltung mit dem Referenten Gerald Koller, bekannt für das Thema Festkultur,  hatte der Kommunale Präventionspakt (KOMM) in den großen Sitzungssaal des Landratsamtes eingeladen. Vertreter von Vereinen, Mitarbeiter von Gemeinden, Schulsozialarbeiter, Jugendarbeiter und Vertreter der Polizei waren der Einladung gefolgt.

In seinem Vortrag zeigte der Referent auch anhand anschaulicher Mitmachbeispiele auf, wie eine gelingende Festkultur für Jugendliche aussehen kann. Koller erklärte, wie Veranstaltungen etwa durch verschiedene Elemente bewusst positiv, aber auch negativ gesteuert werden können. Die zentralen Elemente für gelingende Feste, bei denen der Alkohol nicht ausschließlich im Mittelpunkt steht, können demnach schon bei der Planung der Veranstaltung berücksichtigt werden. Eine Pädagogik der Vermeidung führe nicht zum Ziel. Die Versuchung,  Alkohol zu konsumieren, sei einfach zu groß. Mit wenigen zentralen Elementen könnten Veranstaltungen für alle ein Event werden,  an das man sich gerne erinnert.

Mehr Informationen zum Thema gibt es bei der Kommunalen Suchtbeauftragten im Gesundheitsamt, Heike Küfer, unter Telefon 07351 52-6326 oder per E-Mail an Heike.Kuefer(at)biberach.de

 

 

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Kontakt

Heike Küfer
Telefon 07351 52-6326
Telefax 07351 52-5326
heike.kuefer(at)biberach.de