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Glücksspielsucht

...Gesetzesänderungen in Sachen Glücksspiel

 

Am 1. Juni 2013 trat das Landesglücksspielgesetz (LGlüG) in Kraft. Der länderübergreifende Rahmen des Glücksspieländerungsstaatsvertrags (Erster GlüÄndStv) wird nun mit diesem Ausführungsgesetz konkretisiert.


Rund 25 Milliarden Euro geben die Deutschen pro Jahr für Glücksspiele aus. Gleichzeitig entstehen durch Folgen der Spielsucht enorme Kosten für die öffentlichen Haushalte. Es geht nicht darum, das Glücksspiel zu verbieten, sondern Lösungen zu finden, welche die Suchtprävention und den Spielerschutz in den Fordergrund stellen.


Im LGlüG ist neben wichtigen Regelungen zum Jugendschutz auch verankert, dass die Betreiber von Spielhallen ihre Mitarbeiter in folgenden Themenbereichen von einer in der „Suchthilfe tätigen Einrichtung“ in regelmäßigem Turnus schulen lassen müssen.


Die Inhalte der Schulungen sind im Wesentlichen nachfolgend genannte:

  • rechtliche Grundlagen zum Jugendschutz

  • suchtmedizinische Grundlagen von pathologischem  Glücksspiel

  • Wissen zu Hilfeangeboten für Betroffene und Angehörige

  • Vermittlung von Handlungs- und Gesprächskompetenzen

  • Kenntnisse des bestehenden Hilfesystems zwecks Weitervermittlung

  • Vorhalt von Infomaterialien der örtlichen Beratungsstellen       

Im Landkreis Biberach werden diese Schulungen von der Beratungsstelle der Caritas Biberach angeboten.

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Kontakt

Heike Küfer
Telefon 07351 52-6326
Telefax 07351 52-5326
heike.kuefer(at)biberach.de

Weiterführende Links

Caritas Biberach